Dr. Eckart von Hirschhausen las beim 8. Vorlesetag im Aquarium.
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Eine Rekordbeteiligung mit mehr als 12.000 Vorleseaktionen erreich-ten die Initiatoren ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn beim 8. Bundesweiten Vorlesetag. Dabei engagierten sich viele Prominente aus Politik, Kultur, Medien und Sport, um bei Kindern die Begeister-ung für das Lesen und Vorlesen zu wecken. In Köln waren dies unter anderem Dirk Bach, Olli Dittrich, Peter Kloeppel sowie Dr. Eckart von Hirschhausen. Letzterer besuchte die Drittklässler der Gemein-schaftsgrundschule Garthestraße, die einheitlich mit roten Caps der Schule im Aquarium erschienen. „Als mich der Zoo fragte, fiel mir direkt die Geschichte von 'Swimmy' ein.“, erzählt von Hirschhausen. Nach einer kurzen Vergewisserung „Schreibt man Aal auch nach der Rechtschreibreform mit zwei A?“ und dem Austausch diverser Fisch-witze machte sich der Arzt, medizinische Kabarettist, Autor und Moderator ans Werk. Als er an die Stelle kam, an der sich Fisch „Swimmy“ etwas einfallen lassen muss, um den Hai zu umgehen, fragte er erst die Pänz der GGS, was man machen könne. Die Lösung wurde schnell gefunden und später quer durch das Aquarium nach gespielt. Spontane Erlebnispädagogik mit einem großen glücklichen Kind. „Ich will 'Swimmy' sein, weil ich die Geschichte schon vor 30 Jahren gehört habe. Damit erfülle ich mir einen Traum.“, so von Hirschhausen. Die Schülerinnen und Schüler der Fledermaus- und Fröscheklasse bildeten mit ihren roten Kappen den großen Fisch, von Hirschhausen das Auge und die anwesenden Erwachsenen die großen bedrohlichen Fische. Der Plan von „Swimmy“ ging auf, im Buch von Leo Lionni sowie in den Gängen des Aquariums.
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(Fotos: (c) Annette Quast)
Doch das war noch nicht alles. So lauschten die Drittklässler zudem einem Kapitel aus dem Buch „Anton taucht ab“. Natürlich ging es dabei um einen Fisch. Wie sollte es an diesem Tag auch anders sein. Danach gab es eine Fragerunde zu von Hirschhausens Sendung „Frag doch mal die Maus“, Süß- und Salzwasserfischen und zum Tauchen. Und last but not least erzählte der Vorle-ser des Tages seine Pinguin-Geschichte. „Ich war auf einem Kreuzfahrtschiff. Dort musste ich jeden Abend Komiker anmoderieren. Beim Landgang habe ich einen Zoo besucht und einen Pin-guin beobachtet, der faul auf einem Felsen lag. Ich habe ihm dabei nicht angesehen, dass er ein guter Schwimmer ist.“, berichtet von Hirschhausen. Gelernt hat er daraus, nicht nach dem ersten Eindruck zu beurteilen, nur die Dinge zu tun, die ihm Spaß machen, und dies in der passenden Umgebung. „Wenn man als Pinguin geboren wird, wird man keine Giraffe und ist in der Wüste fehl am Platz. Man wird nur glücklich, wenn man das macht, was man gerne tut. Bleibt bei dem, was Euch Freude macht und bleibt, wie beim ‚Swimmy‘, in einer Gemeinschaft. Seid mal das Auge oder die Schwanzflosse.“, gab von Hirschhausen den jungen Zuhörern der GGS Garthestraße abschließend mit auf den Weg.