Mrs Q - Kulturnews

Ihr Portal für Kunst, Kultur & Karneval aus Köln
Startseite
Session 2011 / 2012
Kunst & Kultur
Tanzbrunnen 2012
Linus' Talentprobe
Sold Out Award
Festkomitee
LoRe
Holiday on Ice
Ben Hur Live
Höhner
De Räuber
KÖLN FEIERT
8. Vorlesetag
Engel meets Brings
Ülepooz-Ball
StKK
KKK
KölnBall 2011
Dat Kölsche Rattepack
Köster & Hocker
Bläck Fööss
Nightwash
games.com
Kunsthaus Rhenania
Odysseum
FC-Cheerleader
Hanak
BRINGS
Tommy Engel & Band
Kölner Aids-Gala
Peter Maffay
Ehrengarde
Tom Beck
Tanzbrunnen
Apassionata
lit.COLOGNE
Joey Kelly
Flippers
Expedition Colonia
Otto Schwalge
ISM
Jummimüüs-Gala
Film & Fernsehen
Hinter den Kulissen
Termine 2012
Termine
Q-Tipps
Kontakt
Künstler des Monats
Session 2010 / 2011
Stars & Sternchen 2010
Bühne & Kunst 2010
Köln Spezial 2010
Impressum

DE RÄUBER beendeten ihr Jubiläumsjahr mit Tänzern und einem überraschten Gast. 

 

Das im Dezember 2010 eingeläutete Jubiläumsjahr der Mundartgruppe DE RÄUBER endete genauso wie es begann (Mrs Q berichtete) - beim traditionellen Jahres-abschlusskonzert (JAK). Nachdem das CD-Intro „Mir singe Kölsch“ mit passender Lightshow verklungen war, fand sich die Räuberbande unter großem Applaus auf der Bühne ein. „Wir lassen unser Jubiläumsjahr hier ausklingen.“, begrüßt Frontmann Karl-Heinz „Charly“ Brand die Fans im ausverkauften Festsaal des Maritim Hotels. Und schon ging es los mit den neuen Country-Weisen „Hück noch he, morje do“ und „Kölsche Band“. Mit Letzterem besingt sich die Band selbst und führt dabei so manchen Räuber-Titel an. Wunderbar und schade zugleich, dieser Song hätte perfekt in die Jubiläums-Session der Musiker gepasst. Dafür erinnert die Strophe „sig över 20 Johr“ an ihr nun vergangenes Jubelfest. Dieses nahm „Charly“ Brand immer wieder zum Anlass und gab bei der Anmoderation der älteren Räuber-Lieder die jeweilige Entstehungsgeschichte zum Besten. „Als wir damals anfingen, haben wir uns Gedanken gemacht, was die Leute hören wollen. Dazu haben wir uns in einer Kneipe am Eigelstein getroffen.“, so der Frontmann. Die Fans verstanden den Wink sofort, standen auf dem Schunkeln und bejubelten ihre Räuberbande nach „Am Eigelstein es Musik“.

 

 

Beim neu aufgenommen Sirtaki „Mädchen mit roten Haaren“ aus dem Jahr 1971 umgab sich der Frontmann mit einer roten tanzenden Schönheit der Fauth Dance Company. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Schrittfolge drehte „Charly“ Brand richtig auf und tanzte, was das Zeug hielt. Weitere Tänzerinnen und Willi Rothenbücher, Präsident des Konzert-Kooperationspartners KKG "Fidele Fordler" von 2001 e. V., boten dem Publikum ein herrlich schwofendes Bild. Zudem präsentierten die Mitglieder der Dance Company ihr Können bei den Songs „Die Rose“, „Kucken darfs de immer“, „Herrlich ist die Fegerei“, „Boogie Woogie un Beethoven“, „Sulang die Botz noch hält“ und natürlich beim legendären „Denn wenn et Trömmelche jeit“. Was für ein umschmeicheln-der Anblick im sonst schlicht gehaltenen Bühnenbild. Dafür zeigten sich die Musiker bei „Und sie war nicht viel älter als 18 Jahr“ passend zum Song mit Mafia-Hüten.

 

 

Natürlich durfte auch Anke Saus nicht fehlen. Bei Liedern wie „Einer muss immer verliern“, „Colonia“ und den Walzern „Sing, kölsche Jung, sing“ sowie „Wunderbar“ ist die Geigerin nicht mehr wegzudenken. Bei der Zugabe „Wat weed sin“ nach „Que sera“ bekam sie sogar ein musi-kalisches Pendant zur Unterstützung. Der Musiker selbst wusste zuvor nichts von seinem Glück. So bat „Charly“ Brand den im Publikum sitzenden Helmut Blödgen, Chef des gleichnamigen Orchesters, auf die Bühne und überreichte ihm eine Trompete. So wurde „Wat weed sin“ mit der italienischen Gesangseinlage à la Gino Trovatello, Geigentönen nach Anke Saus und Trompeten-Solo von Helmut Blödgen zum berührenden Abschluss des Konzertes. Zur finalen Rockballade „Maat et joot“ gesellten sich dann auch nochmal die Tänzerinnen und Tänzer der Fauth Dance Company auf die Bühne. Den Jubiläumsabschluss feierten die Räuber mit ihren Fans bis in die frühen Morgenstunden bei der After-Show-Party im Foyer des Hotels.  

 

Dabei verrieten die Musiker, wie es ihnen im Jubiläumsjahr ergangen ist. „Es war eine Summe von vielen kleinen schönen Sachen. In der Session haben uns die Vereine Geschenke wie Bilder, Lieder und eine kleine Trommel überreicht. In Bonn warf uns eine Frau 20 String Tan-gas einzeln auf die Bühne. Dazu sagte ich nur: ‚Jungs, wir haben es geschafft!‘“, erzählt der Frontmann. Das Jubiläum selbst feierten die Räuber als Clubkonzert in Neuss, da dort alles begann. Dies gehörte eindeutig zu den Highlights ihres Jubiläumsjahres. „Es waren viele schöne Momente. Das JAK gehört ebenso dazu wie unsere Konzerte auf dem Münsterplatz, im Millowitsch und Senftöpfchen Theater.“, fin-den Matthias „Mac“ Kahlenberg und Kurt Feller. “Eben die Konzerte, wo die Leute zu uns kommen.“, fügt Gino Trovatello hinzu. „Mir gefiel unser Konzert auf dem Münsterplatz und die Karnevalssession.“, erklärt Wolfgang Bachem und erinnert sich besonders an die geschenkte Marzipantorte und Sträflingskostüme mit Kugeln und Handschellen. „Das Highlight ist eigentlich die Band. Wir sind eine Familienbande un met Hätz dobei.“, so „Charly“ Brand abschließend.

 

(Fotos: (c) Annette Quast)