„Mission Strom“: ODYSSEUM und RheinEnergie kooperieren zwecks Bildungsprogramm.
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MITMACHEN – ENTDECKEN – STAUNEN, so lautet seit April 2009 die Devise im Abenteuer-Wissenspark ODYSSEUM Köln. Kleine und große Besucher können dort in den Themenwelten „Leben“, „Erde“, "Mensch", "Kinderstadt" und „Cyberspace“ auf Entdeckungsreise gehen. Dank der neuen Kooperation mit der RheinEnergie AG ist nun das Bildungsprogramm „Mission Strom“ hinzugekommen. Vorerst für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I, ab September zudem für Grundschüler.
„Das Wissen um unsere Energien und Ressourcen ist wichtig, damit wir den Herausforderungen der Zukunft gewachsen sind. Unser neuer Partner gibt uns das Know-How. Wir bieten eine Plattform, um das Wissen zu erläutern.“, so Thomas Puy-Brill, Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft des Odysseums. „Wir haben uns den Energiewandel auf die Fahne geschrieben. Das können wir nur gemeinsam mit den Menschen erreichen. Deshalb kann man nicht früh genug mit der Umwelt-Bildung beginnen“, betont Frank Bender, Leiter der RheinEnergie-Unternehmenskommunikation. Gesagt, getan und so entwickelten sie gemeinsam mit Elke Hasenkamp, Managerin Programment-wicklung des Odysseums, die „Mission Strom“. Ausgerüstet mit einem Storybogen unterstützen die Forscher den fiktiven Charakter Cornelius Ampère, der aufgrund seiner Entwicklung einer spek-takulären Energieformel gefangen gehalten wird. Dabei müssen die Schüler die Formel anhand des Fragebogens im Odysseum finden.
Am Tag der Bekanntmachung der Kooperation, am 11. August 2011, bewerkstelligten zehn Ent-deckerinnen und Entdecker der Max-Albermann-Hauptschule einige Aufgaben in der Themenwelt "Erde". Dabei mussten sie unter anderem die Stoffe und Flüssigkeiten herausfinden, die Strom leiten. An einer weiteren Wissensstation wandelten die Schülerinnen und Schüler auf den Spuren des berühmten Physikers Georg Simon Ohm und lernten aufgrund seiner in Köln gemachten Ent-deckung, was passiert, wenn man den Widerstand im Stromkreis verändert. Heute findet das Ohm’sche Gesetz vor allem Anwendung in den Dimmern von Lampen. Wieder etwas gelernt! Neben diesen fest installierten Experimentiergeräten bietet die „Mission Strom“ zudem Mitmachstationen. Dort ließ Scout Björn Krappe die Nachwuchs-Physiker spüren und schmecken, wie man mit einer Zitrone und einem Nagel oder auch mit einem Stück Alufolie und einem Löffel den körpereigenen Stromkreis schließen kann. „Für solche Experimente sind Kinder meist offener, als wenn es der Lehrer nur vormacht.“, erklärt Björn Krappe. Der Forscherdrang der wissbegierigen Hauptschüler bestätigte dies. Zitronen, Nägel, Löffel und Alufolie machten die Runde. Somit erfüllt die „Mission Strom“ ihren Zweck. Die Besucher werden auf spielerische Art mit den Themen Energieversorgung und Ressourcenschonung vertraut gemacht und erfahren, wie der Strom in die Steckdose kommt.
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(Scout Björn Krappe zeigt, wie es geht. / Foto oben: Frank Bender, Elke Hasenkamp u. Thomas Puy-Brill / (c) A. Quast)
Informationen, Öffnungszeiten und Eintrittspreise findet man unter www.odysseum.de