Jan von Werth: "Jedem Jeck sing Mötz". .jpg)
Zum vierten Mal lud die 3. Schwadron des Reiter-Korps „Jan von Werth“ e. V. zum Mötzestammdesch. So fanden sich jede Menge mit Krätzchen oder Caps behütete Karnevalisten im Brauhaus „Schreckenskammer“ ein. Das Programm eröffnete das Musikkorps der KG Treuer Husar blau-gelb von 1925 e. V. mit seinem Husarenmarsch und einem Potpourri aus kölschen Schunkelmelodien sowie Sambarhythmen. Felix Graf Beissel zu Gymnich, neu gewählter Schwadronsführer der Reiterschwadron, bedankte sich bei Mike Hehn, musikalischer Leiter des Musikkorps, und seinen Mannen, und begrüßte die Gäste, darunter die Bürgermeister Hans-Werner Bartsch und Manfred Wolf sowie die Reiterkorpsführer der geladenen Gesellschaften. Die Anwesenden waren sich einig, ohne Zugabe durften die Musiker nicht von dannen ziehen. Mit „Highland Cathedral“ trafen sie dann auch mitten ins Herz. Die perfekte Zugabe schlechthin.
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Man freute sich beim lecker Kölsch unter Karnevalisten über das Wiedersehen zu Beginn des Neuen Jahres. Dr' Spass an dr' Freud über die gestartete Session lag förmlich in der Luft. Dafür sorgte auch DAT KÖLSCHE RATTEPACK mit swingenden Songs wie „Draumnaach em Jözenich“, „Idole“ oder „Jeck op Fraun“. Dabei sollten Uwe Modler, Oliver Blum und Andrea Schönenborn natürlich nicht oben ohne bleiben. So behüteten die Jecken im Saal die drei Sänger während des Auftritts nacheinander mit Krätzchen.
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(Fotos: (c) Annette Quast)
Weitere musikalische Einlagen boten an diesem Abend der Spielmannszug IN TREUE FEST und die Mundartgruppe DE NÜGGELE. Und natürlich gab sich auch das designierte Dreigestirn ein Stell-Dich-ein. „Wir freuen uns, dass es endlich losgeht, dass wir am Freitag endlich das Ornat anziehen dürfen.“, erklärt Marcus Gottschalk, der 1995 Kamellejunge von Rüdiger Schlott war. Wer der Kamellejunge von Prinz Marcus II. sein wird, das zeigt sich an Rosenmontag. Doch bis dahin vergehen erst noch sieben jecke Wochen mit Korpsappellen, Proklamation, Sitzungen und Bällen.