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Jecker Marathon nun auch in der „Lachenden Kölnarena“.

In nur zwei Wochen steht Kölle völlig Kopf, somit feierte am Freitag auch die „Lachende Kölnarena“ Premiere. Dazu marschierten traditionsgemäß die Korpsgesellschaften nebst der 1. Kölner Hunnen Horde von 1958 e.V. in die ausverkaufte LANXESS arena ein. Der jecke Marathon konnte beginnen. Auftritte des Kölner Dreigestirns, der Ehrengarde der Stadt Köln, der Redner Klaus & Willi, Marc Metzger und Bernd Stelter, Tanzgruppen sowie den hoch- karätigen Musikgruppen BRINGS und HÖHNER machten die erste Abteilung perfekt. Das kölsch-englische Medley der HÖHNER kam bei den feiernden Jecken besonders gut an und klang durch den riesigen Arena- Chor bombastisch. Auch Motto-Queen Marie Luise Nikuta durfte natürlich nicht fehlen, sie ist seit 1973 feste Größe der Veranstaltung. So nahm sie einen Tag vor der Eröffnung gemeinsam mit Stefan Löcher, Geschäftsführer der LANXESS arena, 10.000 Pittermännchen in Empfang, damit die Besucher der „Lachenden Kölnarena“ nicht nur Kölsch singen auch sondern trinken können.


Die zweite Abteilung eröffnete das Trompetenkorps Eefelkank, und heizte den Jecken ebenso kräftig ein wie die weiteren musikalischen Highlights, darunter Marita Köllner, die PAVEIER sowie die RÄUBER - Wunderbar. Zwischendurch bewiesen die Kölner Rheinveilchen, zu welchen tänzerischen Höchstleistungen sie fähig sind und die Tanzgruppe THORRER SCHNÄUZERBALLETT war mit ihrem Programm „Schnauzer goes to America“ als vorletzte Nummer optimal besetzt. Mit schnellen Rhythmen, fliegenden Kostümwechseln und ihren Stars Marliyn Monroe, Mister Präsident und Elvis brachten sie das Publikum absolut in Wallung. Und wie es sich für Traditionen gehört, so endete die „Lachende Kölnarena“ natürlich mit den BLÄCK FÖÖSS. Die Premiere war mit Bravour bestanden, dies bewies besonders das zufriedene Gesicht von Veranstalter Eberhard Bauer-Hofner. Alaaf!


(Fotos: Annette Quast)
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Blaue Funken überreichten Bademäntelchen und Pferdeleckerlies.

Die Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. ist für besondere Highlights während ihrer Sitzungen stadtbekannt. So hatten die Verantwortlichen auch für die närrische Kostümsitzung etwas ausgeheckt. Doch bevor die Blauen Funken zum Zug kamen, erwartete sie im ausverkauften Kristallsaal selbst eine Überraschung. 60 Gäste aus dem niederländischen Oss rückten mitsamt Musikern an und boten den Sitzungsbesuchern im Foyer ein kurzes Konzert.

Über dieses spontane Vorprogramm der "Ossekoppkapel" staunten die Funken nicht schlecht, doch nun sollten die kölschen Töne wieder Einzug in den Kris- tallsaal halten. Dafür sorgte das Traditionskorps auch sogleich mit dem Blaue-Funken-Marsch. Nachdem die eigenen Mannen ihren Tanz präsentiert hatten, konnten die Sitzungsbesucher beur- teilen, ob das Dellbröcker Schnäuzer Ballett bei ihrem 9er- bzw. 10er-Tanz an die Qualitäten der blauen Originale herankommen. In der Tat, Test bestanden.

Weiterhin gaben sich Topacts über Topact, darunter Blom un Blömcher, Paveier, Höhner und Brings, die Klinke in die Hand. Die besonderen Geschenken des Abends galten diesmal jedoch den Rednern. So überreichte der Elferrat Guido Cantz ein Bademäntelchen mit Blaue-Funken-Wappen für den Nachwuchs. Dafür hatte die Vorstandsdamen gesorgt, denn nach dem vorherigen Roller für den Sohnemann sollte etwas Praktisches her, schließlich kann er noch nicht einmal laufen. Typisch Mann eben. Apropos Mann, auch Marc Metzger erhielt ein Geschenk mit einem großen Augenzwin- kern. Da er aufgrund seines langatmigen Pferdewitzes und einem äußerst überzeugenden Wiehern bereits Pferdepflüsterer getauft wurde, und Pferde aus der Erfahrung der Reiterstaffel der Blauen Funken korrupt sind, übergaben sie dem Redner einen Sack voll Bestechungsleckerlies. Frei nach dem Motto "Das nächste Pferd kommt bestimmt!"



Rut-Wieße Funke opjepass, et wet jefilmt!

Da die Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V. als Akteure beim Dreh einer Karnevals-Folge der Action-Serie Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei mitmischen, ermög-lichte das Traditionskorps der Produktionsfirma „action concept“ vorab ein paar Livemitschnitte. So fing das Film- team bei der Nonstop-Kostümsitzung Szenen des feiern- den Publikums und ein paar Bühnenacts ein. Die eigent- liche Film-Sitzung stellen Schauspieler, Rote Funken, die Tanzgruppe Kammerkätzchen und Kammerdiener sowie diverse Komparsen in Kürze im Maritim Hotel nach.

Das Programm der Sitzung konnte sich absolut sehen lassen. Nach dem Einmarsch der Roten Funken zeigten die Räuber, dass sie auch nach 20 Jahren immer noch die absoluten Garanten für Stimmung sind. Querbeat und Paveier bildeten die weiteren musikalischen Highlights. Die Topredner Jupp Menth, Marc Metzger und Bernd Stelter machten den Abend ebenso zu einem Ereignis wie der Auftritt des Kölner Dreigestirns und der Tanzgruppe Zunft- müüs. Den krönenden Abschluss bestritten wiederum die Roten Funken mit ihrem mittlerweile le- gendären Chinatanz, unter tosendem Applaus versteht sich. Ob das "action concept"-Filmteam so etwas schon mal vor die Linse bekommen hat, man weiß es nicht?!



KÖLSCHFEST startete in die dritte Session.

Jecken über Jecken strömten am Freitagabend von den Haltestellen Eifelplatz und Ulrepforte in Richung Südstadion, denn dort öffnete das KÖLSCHFEST 2011 seine Pforten. An den Freitagen und Samstagen sowie der Karnevalswoche von Weiberfastnacht bis Rosenmontag können die Zelt-Besucher dort bei Musik des Orchesters Helmut Blödgen, verschieden- en Programmpunkten und lecker Kölsch sowie anderen Gaumenfreuden feiern, was das Zeug hält.

Den Premierenabend der größten kölschen Karnevalsparty eröffneten die Cheerleader des 1. FC Köln. Dabei tanzten die jungen Damen nicht nur für die Gäste sondern vor allem für ihre Ehrenvorsitzende Barbara Weinreich, die sich nach dreizehn erfolgreichen Jahren aus dem Vorstand der Cheerleader zurückgezogen hat. Die Vereinsgründerin, die fest zum Organisationsteam des KÖLSCHFESTES gehört, war sichtlich gerührt beim Anblick ihrer Mädels. Für weitere Höhepunkte sorgten an diesem Abend die Guggenmusiker "D' Harplinger Bäse-Ries-Fäger", Startrompeter Bruce Kapusta, die Kolibries und zwei Hundertschaften der Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 mit ihrem Präsidenten Heinz-Günther Hunold an d'r Spitz.

Das Publikum war begeistert und auch Manfred Damaschke, Sprecher des KÖLSCHFESTES, zeigte sich äußerst zufrieden von der Stimmung und den Besucherzahlen: "Letzte Woche bei der HÜTTENGAUDI, unserer Aprés-Ski-Party, waren an zwei Tagen insgesamt 10.000 Menschen hier im Zelt und im letzten Jahr besuchten etwa 60.000 Jecken das KÖLSCHFEST." Kein Wunder, denn auch im dritten Jahr ist der Eintritt frei und die Preise für Kölsch und Essen sind erschwinglich. Wer jedoch eine feste Sitzplatzreservierung wünscht, der zahlt den Mindestverzehr von 20 Euro. Darin enthalten ist neben dem festen Platz ein Liter Früh-Kölsch sowie ein Kölschfest-Teller. An Weiber-fastnacht und Karnevalssamstag ist das Zelt am Südstadion bereits ausgebucht, doch an allen anderen Tagen sind noch freie Plätze erhältlich. Weitere Infos unter www.koelschfest.de

(Fotos: Annette Quast)
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