Draumnaach im "Bistro verde" mit dem KÖLSCHE RATTEPACK.
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Normalerweise gehört zu Kölschen Tönen auch ein lecker Kölsch vom Fass. Beim KÖLSCHE RATTEPACK kann das schon mal anders sein. So passte der "Swing vum Rhing" à la Uwe Modler, Oliver Blum und Andrea Schönenborn genau ins Ambiente des "Bistro verde" in Köln-Rodenkirchen. Inmitten von Weinregalen, die den Charme des Weinlokals ausmachen, boten sie den Gästen einen beschwingten Abend mit Kölschem Swing bei einem Glas Wein. Die erste Liedzeile "D'r Ovend met uch d'r weed schön" des Openings ließ nicht zuviel versprechen.
Im Stil des legendären Ratpack mit Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis jr. besangen die drei Kölsch-Swinger die ein oder andere Eigenart der Domstädter vom Rhein. Da
wurde der „Mackie-Messer-Song“ zu "Idole" mit Müllers Aaap, Adenauer, Ostermann oder Trude Herr, mit „The Lady is a Tramp“ erzählten sie die Geschichte um Jan und Griet („Ausser Äppel hätt se nix jehatt“), „Just a Gigolo“ wurde zum kik-Schuhproblem "Schicke Schoh" und aus „Mr. Bojangles“, den bereits Robbie Williams in seinem Swingkonzert wieder aufleben ließ, das viel umsungene "Funkemarieche" mit perfekten Flötentönen von Uwe Modler und Oliver Blum zum Ende des Evergreens. Letzterer brillierte natürlich auch wieder als "King vum Rhing" nach dem Original "King of the Road". "Dat is normal nicht mein Viertel hier. Aber man muss sich schon ens umluure. Dat Material he in Rudekirche is schon bombig!", betont der mit Perücke, Schnäuzer und Sonnenbrille verschönte King Olly mit Blick auf die Frauen im "Bistro verde". "Dat is Schwing, da müsst'er all schnippe!", fordert er sein Publikum auf. Nee, wat herrlich!
Auch die neuen Lieder wie "Letzte Danz", "Jeck op Frau'n", "Sunnesching", "Alles Dress" und die Eigenkomposition "Jeit mir jood", die sie einige Tage zuvor bereits beim Clubkonzert mit Orchester im Gloria zum Besten gaben, kamen beim Rodenkirchener Publikum sehr gut an. Der Abend verging wie im Flug und schon erklungen die Zugaben. Mit dem Evergreen "My Way", der im Laufe des Liedes zu "Ich bin vun Kölle" wurde, verursachte Uwe Modler absolute Gänsehaut. Beim anschließenden "Kölle am Rhing" à la "New York, New York" ernteten die drei Sänger Standing Ovations und die Gäste tanzten mit. Das Walterscheidt-Team entlockte den Kölschen Swingern erneut "Dat es Kölle" und damit klang die Draumnaach im "Bistro verde" langsam aber sicher, bei dem ein oder anderen weiteren Glas Wein, gemütlich aus.
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(Fotos: (c) Annette Quast)