„Die Huberbuam“: ZDF präsentiert erste Eigenproduktion in 2D und nativem 3D..jpg)
Am Montag, den 3. Oktober, zeigt das ZDF in einer 15-minütigen Reportage die letzte große Herausfor-derung der Extremkletterer Thomas und Alexander Huber, genannt „Die Huberbuam“. Bei dieser Dokumentation geht es nicht nur um die Bezwingung der Route „Karma“ (Nähe Berchtesgaden), die als eine der schwersten überhaupt gilt, sondern vor allem um die Brüder selbst. Neben Einblicken in ihre Trainingsgewohnheiten erfahren die Zuschauer erst-malig, wie es zwischenzeitlich um die Gesundheit der beiden stand. „Die Jungs haben sich im Interview unheimlich geöffnet, das macht den Film aus. Ein reiner Effekt-Film wäre langweilig gewesen.“, erklärt Jens Monath, Drehbuchautor und Regisseur, beim ZDF-Interview-Tag. „Man kann heute nicht mehr nur mit Bildern und einer guten Produktion überzeugen, die Geschichte ist wichtig.“, fügt Peter Arens, Leiter der Sendung, hinzu. Wie wahr, doch in diesem Fall sind auch die Naturaufnahmen absolut sehenswert. In einen besonderen Genuss kommen dabei 3D-Nutzer, die eine 30-minütige 3D-Fassung in der ZDFmediathek herunterladen können. „In der Dokumentation sind wir die Ersten mit 3D. Wir sind besonders stolz darauf, dass nichts animiert ist.“, betont Monath.
Da haben Kameramann Claus-Dieter Köppinger und sein Team, bestehend aus Bergkamera-männern und Stereographen, ganze Arbeit geleistet. „Das Interview konnten wir inszenieren. Beim Klettern haben „Die Huberbuam“ die Bewegungsabläufe vorgegeben. Man filmt oft von oben, so bekommt man Tiefe in den Raum.", sagt Köppinger. Generell entsteht der 3D-Effekt durch den gleichzeitigen Einsatz von zwei Kameras. Beim Dreh am „Karma“ wurde zudem mit einem Oktokopter gefilmt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen! „Die Idee zu unserem Pio-nierprojekt ist nach dem „Science Congress 2010' in Dresden entstanden. 3D war das Thema des Kongresses, der die Standards im Wissensfernsehen setzt. Das hat uns angefixt und deshalb haben wir uns zu dem Projekt entschlossen.“, so Arens.

Der Film ist die erste ZDF-Eigenproduktion, die sowohl in 2D als auch in nativem 3D gedreht wurde. Mehr über die unge-wöhnlichen Produktionsbedingungen gibt es in drei Video-Clips zum Making-Off zu sehen, die im begleitenden Online-Angebot unter www.huberbuam.zdf.de zu finden sind.
(Foto v.l.: Jens Monath, Peter Arens und Claus-Dieter Köppinger / (c) Quast)
Das ZDF sendet „Die Huberbuam“ am 3. Oktober 2011 um 17:15 Uhr.
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(Weitere Fotos: (c) ZDF)