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Bläck Fööss begeisterten Jung und Alt beim Familienkonzert im Tanzbrunnen.

 

Die Bestellung bei Petrus während der Pressekon-ferenz zum alljährlichen Konzert der Bläck Fööss hat einwandfrei funktioniert. Auf den Regen der Vortage folgte herrlichster Sonnenschein und das sogar bei 28 Grad. What a summer feeling im sonst eher durchwachsenen Kölner Sommer! Das freute auch die 7.200 Fans der ältesten Boygroup Kölns, die von Bühnenkollege Linus Büttgen ange-sagt wurde. Passend zum Wetter legten die Fööss dann auch sogleich mit „Samba em Veedel“ los. Klein und Groß sang und wiegte sich im Rhyth-mus. Ob bei den Fööss'schen Klassikern oder neueren Leedchern, das Publikum bewies - wie immer - absolute Textsicherheit.


Dafür belohnten die Fööss ihre Fans mit dem üblichen Augenschmaus. So schlüpfte Peter Schüt-ten bei „Treck noch ens dat Kleid ahn“ in seine silberne Elvis-Jacke und natürlich bei „Schötzefess“ ins grüne Outfit inklusive Hut. Eine neue Verkleidung kam an diesem Abend hinzu. „Wir sind die 'AG nicht aufstehen'“, moderiert Kafi Biermann das Lied „Scheiss Mond“ an, das er gemeinsam mit Erry Stoklosa, Peter Schütten und „Bömmel“ Lückerath in Nachthemd samt Schlafmütze intonier-te. Ein herrlicher Anblick! Dafür fehlte an diesem Abend ein spezielles Outfit. Kafi Biermann war es wohl bei den Temperaturen zu warm für die Soutane zum Lied „Ich wör su jähn ens Weihbischof“. So ließ es sich Hausherr Bernhard Conin bei „Drink doch ene met“ nicht nehmen und brachte der Band einen Kranz Kölsch auf die Bühne. Eine nette und vor allem erfrischende Geste!

 


Für den besonderen Sound neben den Fööss-eigenen Tönen sorgten Bläser, der Spanier Alfons Gerrido von der TV-Total-Band „Heavytones“ an den Percussions sowie die Dudelsackspieler Corinna Menz und Kai Bossem (13) aus dem Erftkreis. Letztere erhielten für das erzeugte Gänsehautfeeling bei „Du bes die Stadt“ einen Sonderapplaus. Als „Jommer noh Huss“ ertönte, war klar, dass es so langsam auf das Ende des dreistündigen Non-Stop-Konzerts, für das sich die Fööss extra Barhocker zugelegt hatten, zuging. „Ihr könntet eigentlich auch mal wieder singen!“, animiert Erry Stoklosa das Publikum und bei den ersten Tönen setzte der „Bye Bye My Love“-Chor auch direkt ein. „Veedel“ und „Linda Lou“ folgten und den Abschluss des Familienkonzertes bildete natürlich „Am Dom zo Kölle“. Nee, wat schööööööööön!


(Fotos: Annette Quast)