Fidele Zunftmüüs feierten mit Familich un Fründe.
Die etwa
300 Gäste, die der Einladung der Zunft-Müüs in die Museumshalle Kölner Karneval gefolgt waren, erwartete
ein wahres Feuerwerk an Künstlern und Gruppen. Man könnte diese
Veranstaltung schon fast eine „kleine“ Sitzung mit
Nachwuchskünstlern nennen.
Der
Einmarsch der "Neppeser Naaksühle" mit Pauken und Trompeten
begeisterte nicht nur die jüngsten Zuschauer, sondern heizte dem
Saal gleich so richtig ein. Das Garde Corps "Grün Weiß" Köln e.V.
brachte dann mit seinem Tanzpaar Michaela Engen und Dirk Tenten das
Publikum in Hochstimmung. Auch "De Boore" spielten sich zusammen mit
Ihrer Big-Band-Verstärkung mit bekannten Melodien zum Mitsingen in
die Herzen der Zuschauer. Kai Kramosta als "Ein Pfundskerl" nahm in
seiner Rede sich selbst und sein Gewicht gekonnt auf den Arm und zog
das Publikum mit Spontanität und Improvisation in seinen Bann. Bei "Los
mer fiere" ist der Name quasi Programm und die Zuschauer zollten den
fünf Jungs viel Beifall. Die "Domstädter", unter der Leitung von
Thomas Sieger, machten dem diesjährigen Motto alle Ehre. Die Zuschauer hielt es
nicht mehr auf Ihren Bänken.
Jetzt
wurde es spannend, die Zunft-Müüs formierten sich zum Einzug auf
die Bühne. Sie stellten die neuen Tänze der Session ihren geladenen Freunden und Verwandten vor. Das
Publikum hielt bei den gewagten Hebungen und Würfen schon mal die
Luft an und zollte den Tänzerinnen und Tänzern begeisterten
Beifall. Nach dem überaus gelungenen Auftritt übernahm Jürgen
Oberbörsch, 1. Vorsitzender der Fidelen Zunftbrüder, das Wort. Er
stellte das neue Trainerteam Biggy Fahnenschreiber-Depenheuer,
Ute Flemming und Sascha Epstein vor und bedankte sich für die hervorragend
geleistete Arbeit. Auch bei Helga Jordans und Jo Wemmers, die die
Truppe betreuen, bedankte sich Jürgen Oberbörsch im Namen des
Vorstandes.
Zum
Abschluss präsentierten "Die 2 Schlawiner" einen schwungvollen
Auftritt mit erfrischendem Humor. Sie brachten das Publikum mit Ihren
Improvisationen und Sketchen mal wieder richtig zum Lachen und
"Kölschraum" zeigte, dass man auch zu fortgeschrittener Stunde das
Publikum begeistern kann. Mit Ihren selbstgeschriebenen Stücken hatten die 4 Musiker viel Erfolg bei den
Zuschauern im Saal. Alles in allem war diese Veranstaltung ein
gelungener Auftakt des neuen Jahres und der Session 2010/2011.
(Foto: Andrea Gläßer)