„Ein Lied für Haiti“ zog Promis und Gäste nach Köln.

In nur einer Woche stellte Rolf Stahlhofen, ehemaliges Gründungsmitglied der „Söhne Mannheims“, gemeinsam mit den Agenturen „Medienhafen Köln“ und „DIEGANDI“ ein Benefizkonzert mit hochkarätigem Programm zu Gunsten „Schulen für Haiti“ auf die Beine.
Im Pullman Cologne Hotel, wo sich momentan eher Karnevalsgrößen und Jecke die Klinke in die Hand geben, trafen Promis aus ganz Deutschland ein. Die Eröffnung des Abends übernahm Stahlhofen mit Band: „Wir werden Ihnen mit Musik und Comedy für ein paar Stunden ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ich bin froh, dass so viele Kollegen und Freunde zugesagt haben.“ Das viele Telefonieren hat sich gelohnt. Comedians wie Lisa Feller, Abdelkarim, Onkel Fisch und Mundstuhl trainierten die Lachmuskeln des Publikums, und auch Moderator „Knacki“ Deuser ließ es sich nicht nehmen, seine Betroffenheits-Comedy zum Besten zu geben: „Wie sieht's aus, gehen wir in die Südstadt auf'n Absacker?! - Das ist unsere Art in Köln mit Problemen umzugehen – wir schunkeln sie weg.“ Jörg Knörr parodierte Michael Jacksons Testament und spielte als Kandidat beim Supertalent „Ein Stern“ auf der Blockflöte. Neben der sprach gewandten Fraktion gaben sich auch einige Bands ein Stell-Dich-ein. Rodgau Monotones, Glashaus und Wonderwall begeisterten das Publikum mit ihren verschiedenen Musikrichtungen. Stoppok spielte gemeinsam mit Purple Schulz, auf DSDS-Sieger Daniel Schuhmacher warteten sogar einige Fans im Saal und Bastian Pastewka wurde mit Freunden unter den Gästen gesichtet.




Alexandra Kamp war die zweite Moderatorin im Bunde und konnte äußerst stolz auf ihren Onkel, Michael Kamp, sein. Dieser reiste nicht nur extra für den Abend an, sondern spendete auch spontan 15.000 Euro. Zu dieser Geldspende kamen 80 Tonnen Hilfsgüter hinzu, die von Frank Schultes, Leiter der Erdbebenrettung Deutschland, gespendet wurden. Das rührte Arne Vollstedt von „Schulen für Haiti“. „Wir wollen 500 weitere Kinder im Heim von Port-au-Prince aufnehmen. Diese Spenden sind eine große Hilfe.“ bedankte er sich. Seine Vereinskolleginnen sammelten fleißig Geld in Spendendosen und Alexandra Kamp animierte die Gäste zu weiteren Spenden per sms. Das Marathonprogramm ging bis in den frühen Morgen.




Fotos: (c) Annette Quast