Mrs Q - Kulturnews

Ihr Portal für Kunst, Kultur & Karneval aus Köln
Startseite
Session 2011 / 2012
Kunst & Kultur
Film & Fernsehen
Teddy's Show
Tatort Köln
Die Braut im Schnee
Jahr des Drachen
Das Mädchen auf dem Meer.
Alarm für Cobra 11
Die Huberbuam
Anrheiner
Kölner Treff
Für immer Frühling
GNTM 2011
Unsere Mütter, unsere ...
Terra Xpress
Liebe deinen Feind
In den besten Jahren
Die Minensucherin
iss oder quizz
Kölsch Hännesche Thiater
Marita Köllner
Zimmer frei!
Udo Jürgens
Hinter den Kulissen
Termine 2012
Termine
Q-Tipps
Kontakt
Künstler des Monats
Session 2010 / 2011
Stars & Sternchen 2010
Bühne & Kunst 2010
Köln Spezial 2010
Impressum
ZDF zeigt am weltweiten "Anti-Minen-Tag" der UNO den Film "Die Minensucherin".

Im Januar 1997 machte Lady Diana bei ihrem Angola-Besuch in Schutz-kleidung einen Gang auf Landminenfeldern. Dieses Ereignis löste eine umfangreiche Berichterstattung aus und lenkte den Blick der Weltöffent- lichkeit für kurze Zeit auf Angola und die Folgen des Bürgerkriegs.

Um die Fernsehzuschauer erneut für das immer noch brisante Thema zu sensibilisieren, zeigt das ZDF am 4. April den Film "Die Minensucherin" mit Christine Neubauer, Hannes Jaenicke und Heikko Deutschmann in den Hauptrollen. Diese dramatische Geschichte wurde in enger Zusam-menarbeit mit der Organisation "Menschen gegen Minen e.V." und einem Minenexperten der Airforce als Berater gedreht. Hannes Jaenicke, der die Rolle des Ausbilders Mike Mason spielt, sagte im Interview, dass er als Mitglied von Amnesty International und anderen GOs (Non- Governmental Organizations) sowie durch einige Drehs von Filmen und Dokus in Afrika mit der Thematik weitestgehend vertraut war, das Thema jedoch nach dem Tod von Lady Diana vollkommen aus den Augen verloren hatte. Seiner Meinung nach kann man mit einem Film, wie "Die Minensucherin", im Fernsehen wirklich noch etwas bewegen, denn schließlich wird so das Problem "Landminen" wieder mehr in den Vordergrund gestellt. In den Augen von Hannes Jaenicke ist eine solche Produktion ein mutiger Schritt für einen öffentlich-rechtlichen Sender, den der Schauspieler toll findet. So wählte das ZDF auch ganz bewusst den 4. April, den welt- weiten "Anti-Minen-Tag" der UNO, als Sendetermin und erklärte die dramatische Geschichte zum "Fernsehfilm der Woche".


Zum Inhalt des Films:

Angola: Nina Schneider steht in der sengenden Hitze mitten auf einem Minenfeld. Trotz der harten Ausbildung und der ständig präsenten Lebensgefahr macht Nina einen verhängnisvollen Fehler: Sie lässt sich ablenken und tritt in derselben Sekunde auf eine Tretmine. Regungslos bleibt Nina stehen - jede Bewegung wäre tödlich. Verzweifelt denkt sie an die Ereignisse der vergangenen Wochen.

Rückblick: Die Bauingenieurin und Berufsschullehrerin Nina Schneider und ihr Kollege Jo kommen am Flughafen in Angola an. Sie möchten sich in ihrem Urlaub engagieren und in einem unterentwickelten Teil des Landes an einer Schule unterrichten. Vor Ort sehen sie die vielen Kinder, die Opfer von Tretminen wurden, verstümmelte Beine haben und an Krücken gehen. Nina ist entsetzt. Doch die Kinder, die sie unterrichten soll, empfangen sie freundlich. Gemeinsam beginnen sie mit dem Projekt, ein Dach aus Plastikflaschen für die Schule zu bauen. Besonders die kleine, fröhliche Mumbi hat es Nina angetan. Von der Klinik, an der Mumbis Mutter als Beinprothesen-Schnitzerin arbeitet, bekommen sie viele Flaschen für ihr Dach. Eines Tages nehmen Nina und ihr Kollege Mumbi auf dem Heimweg von der Schule im Auto mit. Als sie anhalten müssen, läuft Mumbi hinter ein leer stehendes Haus, sieht dort etwas Glitzerndes, greift neugierig danach und wird von der als Kinderspielzeug getarnten Mine tödlich verletzt. Nina ist am Boden zerstört. Sie macht sich schreckliche Vorwürfe und gibt sich eine Mitschuld an Mumbis Tod. Überhastet kehrt Jo nach Deutschland zurück. Doch für Nina ist das keine Möglichkeit, ihren Gefühlen zu entkommen. Sie erinnert sich an eine Minensuch-Organisation und beschließt, in Angola zu bleiben und sich dort zu bewerben.


Das ZDF sendet "Die Minensucherin" anlässlich des weltweiten "Anti-Minen-Tag" der UNO, am 4. April um 20:15 Uhr (Wiederholung 01:30 Uhr).