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„Cobra-Kätzchen“ und Stunts zur Premiere der jecken „Alarm für Cobra 11“-Folge.

 

Nach den ereignisreichen Drehtagen für die Karnevals-Folge „Viva Colonia“ der RTL-Action- serie „Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei“ unter Mitwirkung der Roten Funken und weiteren traditionellen Karnevalisten in der vergangenen Session war direkt klar, dass man sich nicht nur zum „Funke Viewing“ der Folge in der "Ülepooz" traf. Das sahen die Verantwortlichen der Pro-duktionsfirma „action concept“ nicht anders. Auch für sie war der Dreh mit so vielen kölschen Komparsen ein unvergessliches Erlebnis. So fand die Premiere der aufwendigsten Folge nach dem Pilot zur 19. Staffel der Erfolgsserie am Tag der Ausstrahlung, dem 10. November 2011, auf dem Firmengelände von „action concept“ statt. Dazu luden die Roten Funken die Präsiden-ten der in der Folge involvierten Traditionskorps, die Tanzgruppe „Kammerkätzchen und Kam-merdiener“ (oder auch „Cobra-Kätzchen“ genannt), Polizeipräsident Wolfgang Albers nebst Gattin und weitere Gäste nach Hürth ein.

 

Die extra ausgeräumte und bestuhlte Halle füllte sich. Vorfreude und Spannung waren deutlich zu spüren. Bevor der Startschuss um 20:15 Uhr bei RTL fiel, präsentierte „action concept“-Geschäftsführer Hermann Joha einen kurzen Imagefilm, um den Anwesenden einen detaillier-teren Einblick in die Arbeit der Produktionsfirma zu ermöglichen. Seinen Begrüßungsworten schlossen sich Herstellungsleiter Kay Niessen und Regisseur Franco Tozza an. „Ich wollte in der Session nicht drehen, son-dern lieber feiern.“, verriet der Regisseur. Seine "Bedingung", Rosenmontag auf einem Wagen mitfahren zu dürfen, wurde selbstverständlich erfüllt und so ließ er sich auf das Abenteuer „Viva Colonia“ ein. Dies blieb nicht ohne Folgen. Franco Tozza und Drehbuchautor Lorenz Stassen hat das Rote-Funken-Fieber während der Dreharbeiten so gepackt, dass sie seit einigen Monaten beim rut-wieße Traditionskorps hospitieren.

 

Doch nun war erst einmal jecke Action auf der Großleinwand angesagt, inklusive Einspielun-gen des Höhner-Hits natürlich. Zum allerersten Mal flogen die Funken bei „Alarm für Cobra 11“ wirklich. Zumindest ein Funke beziehungsweise sein Double, denn der Literat der Roten Fun-ken wird in dieser Folge auf offener Straße kaltblütig überfahren. Kommissar Semir Gerkhan (Erdogan Atalay) ist zur Stelle, allerdings im Sheriff-Kostüm und der Karnevals-Revolver ist natürlich nicht geladen. Kollege Ben Jäger (Tom Beck) meldet sich per Handy und der beliebte Schlagabtausch mit Hang zur Comedy der beiden Schauspieler beginnt. Gemünzt auf Helau und Alaaf, Karneval und Fasching – wie sollte es auch anders sein! „Als was geh‘ste denn?“, „Na, rat mal!“, „Napoleon, einer der sieben Zwerge, Sheriff?“, „Genau!“, „Fällt Dir nichts besser-es ein? Echte Hardcore Karnevalisten gehen doch als Prinz oder so. Prinz Totalschaden von der A57 wär doch mal was!“… Die Verfolgungsjagd beginnt. Semir schnappt sich im Karnevals-treiben unwissend die Ente einer echten Nonne, legt eine wahnwitzige Crashfahrt hin und wird sogleich vom Erzbistum als Autodieb gesucht. Herrlich jeck und gewohnt actionreich zugleich! Beim Anblick der Rote-Funken-Fahnen, gehisst am Maritim-Hotel, geht ein Raunen durch die Halle und beim „Drink doch ene mit“ stimmen die Premierengäste mit ein. Nach 45 Minuten zuzüglich der RTL-Werbepausen ist der Mörder gefasst. Der donnernde Applaus beweist eindeutig, dass die Anwesenden vom Ergebnis der Dreharbeiten hellauf begeistert sind.

 

 

Für weitere Lacher sorgte direkt im Anschluss das von Lorenz Stassen produzierte Making Off. Und last but not least blieb nach den filmischen Eindrücken auch die echte Action nicht aus. Schließlich befand sich die Premierengesellschaft am Set der Autobahnpolizei. So zeigte sich kurz der mutmaßliche Mörder, mit Maske versteht sich, und ließ beim dritten Tanz der „Cobra-Kätzchen“, wie in der jecken Folge, die Pyramide einstürzen. Die Hal-lentore öffneten sich und das Team von „action concept“ legte mit einer turbulenten Verfolgungs-Stunt-Show noch einen drauf. Was für eine Premierenfeier!

 

 

Rote-Funken-Präsident Heinz-Günther Hunold bedankte sich im Namen aller beteiligten Kom-parsen und gab eine Prognose ab: „Ich gehe mal davon aus, dass heute fünf Millionen Men-schen ‚Viva Colonia‘ gesehen haben. Unser Kölner Karneval ist von ‚action concept‘ hervorra-gend präsentiert worden.“ Dann fragte er den Polizeipräsidenten, ob er, wie sein Filmkollege, auch mal eine Session als Kölner Jungfrau bestreiten wolle, doch dieser verneinte. Um den filmischen Teil des Abend abzuschließen, fanden sich die federführenden Verantwortlichen der Roten Funken sowie von „action concept“ auf der Bühne ein und läuteten gemeinsam nach den letzten Dankesworten den ultimativen 11.11.2011 ein. Auf beide Ereignisse, die jecke Zusam-menarbeit in Sachen „Alarm für Cobra 11“ sowie die in 11 Stunden und 11 Minuten bevorste-hende Sessionseröffnung 2011/2012, stießen die Anwesenden mit dem einen oder anderen Kölsch an. „Viva Colonia!“

 

Es bleibt noch zu erwähnen, dass Heinz-Günther Hunold eine gute Prognose abgegeben hat. Die Einschaltquote lag bei 20,1% (14-49 Jahre). Insgesamt haben in Deutschland über 4,87 Millionen Menschen die letzte Folge der 19. Staffel gesehen. „Somit ist ‚Viva Colonia‘ wirklich ein Erfolg auf voller Linie!!!" (O-Ton Kay Niessen).

 

(Fotos: (c) Annette Quast)

 


 

"Alarm für Cobra 11": RTL zeigt kölsche Folge "Viva Colonia".

 

Fastelovendsjecke un Fans der Actionserie "Alarm für Cobra 11" opjepass! Am 10. November strahlt RTL  die in der vergangenen Session abgedrehte Folge "Viva Colonia" unter Mitwirkung von Rote Funken, Blaue Funken, Bürgergarde blau-gold, der Tanzgruppe "Kammerkätzchen und Kammerdiener", einem "falschen" Dreigestirn, vielen weiteren kölschen Karnevalisten und natürlich den beliebten TV-Kommis-saren Semir Gerkhan (Erdogan Atalay) und Ben Jäger (Tom Beck) aus. Vill Spass bejm Luure!

 

Zum Inhalt der Folge "Viva Colonia": In Köln haben die Jecken das Regiment übernommen. Semir feiert gerade bei der renommierten Karnevalsgesellschaft „Rote Funken“, als vor seinen Augen ein Mitglied des Vereins, Gernot Schenk, brutal überfahren wird. Ausgerechnet Tony Frings, ein ehemals erfolgreicher Büttenredner, wird des Mordes verdächtigt. Tony beteuert trotz allem seine Unschuld und ist auf der Flucht vor der Polizei. Als die beiden Gesetzeshüter schließlich Tonys Unschuld beweisen können, richtet sich der Verdacht gegen Gerald Ossen-dorf, den Präsidenten der „Roten Funken“. Was noch keiner ahnt, die Mörder planen ein noch viel größeres Verbrechen, das während der tollen Tage stattfinden soll und dem fröhlichen Treiben ein jähes Ende setzten wird.

 

(Foto: (c) Annette Quast)

 


 

„Viva Colonia“: Dreharbeiten zu „Alarm für Cobra 11“ erfolgreich abgeschlossen.

Während an Rosenmontag der Kölsche Fastelovend mit seinem legendären Umzug seinen Höhepunkt fand, endeten auch die Dreharbeiten für die wohl aufwendig- ste Folge nach dem Pilotfilm der gerade laufenden 18. Staffel der RTL-Action-Serie "Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei". Und das war nicht nur für diverse Karnevalisten, darunter einige Traditionsgesellschaften sowie die Tanzgruppe "Kammerkätzchen und Kam- merdiener" der KG Schnüsse Tring, ein außergewöhn- liches Erlebnis. Auch das Team der Produktionsfirma "action concept", darunter vor allem Drehbuchautor Lorenz Stassen, der während der Drehtage voller Begeisterung Sequenzen für ein Making-Off-Video filmte, und die Schauspieler fühlten sich sichtlich wohl. Mit so viel Herzlichkeit und Professionalität hatten sie wohl nicht gerechnet.

Doch nun zu den Dreharbeiten: Der Literat der Roten Funken, ein Double versteht sich, wurde auf offener Straße kaltblütig überfahren. Diese Szenen enstanden am 21. Februar in der Weyerstraße vor der Kneipe "Der kölsche Jung", unter anderem mit den Blauen Funken und Indira Weiss aus dem Dschungelcamp als Nonne. Der Mord brachte, wie sollte es anders sein, eine Verfolgungsjagd quer durch den Kölner Karneval mit sich. Diese Szenen drehten die Komparsen in diversen Uniformen und Kostümen mit den Schauspielern am 27. Februar an der Kölner Oper. Die beiden TV-Kommissare Ben Jäger (Tom Beck) und Semir Gerkhan (Erdogan Atalay) ergattern nach Auffinden der Leiche das erst beste Fahrzeug, um den mutmaßlichen Täter zu verfolgen. Dabei erwischen sie das Auto des Dreigestirns, das gerade zum nächsten Auftritt fahren will. In der Glockengasse, in der die Tribünen für den Rosenmontagszug stehen, endet die wilde Fahrt mit quietschenden Reifen, Vollbremsungen und einer spektakulären Zerstörung des Wagens. Bei der Stunt-Szene rast der Dreigestirn-Kleinbus, auf dessen Dach eine zwei Meter große Karnevals-Figur montiert ist, mit vollem Tempo unter dem Vordach des Seiteneinganges der Kölner Oper durch. Das Autodach reißt ab und der Van wird in "Cobra 11"-Manier zum Cabrio. Natürlich wurde das TV-Dreigestirn vorher durch Puppen ersetzt. Da Uli Beumling, der Bruder des Kölner Prinzen Jacky der Session 2007, den Bauern Hans-Günther mimt, ist das falsche Dreigestirn sogar mit den Original-Ornaten der Session 2007ausgestattet. In die Rolle von Prinz Peter VI. schlüpft Paolo Secci, der Rote Funk ist für die Zusammenarbeit mit "action concept" verantwortlich. Die einzige Sprechrolle im Dreigestirn hat Armin Dallapic- cola, unter anderem bekannt aus "Hinter Gittern", als Jungfrau Wilhelmine inne.




Das absolute Highlight der Dreharbeiten, zumindest für die Roten Funken und die Tanzgruppe "Kammerkätzchen und Kammerdiener", war die Nachstellung der Rote-Funken-Kostümsitzung am 1. März im Maritim Hotel. Doch bevor die erste Klappe fiel, inspizierten die Komparsen des rut- wießen Traditionskorps, ob die Uniform von Schau-spieler Niels-Bruno Schmidt richtig sitzt. "Das ist hier Topentertainment pur, man ist direkt Roter Funk. Ich dachte zuerst die sind eher steif, von wegen das ist eine coole Truppe. Nur bei der Uni- form sind sie penibel.", berichtet Niels-Bruno Schmidt lachend, während sein Kragen von zwei "echten" Roten Funken gerichtet wird. Die Kompar- sen wurden am Set platziert und eingewiesen. Nur noch wenige Minuten, dann ging es los. UND ACTION! Gedreht wurde unter anderem die Ankunft der Helden, wie Produktionsleiter Marcel Greive die Kommissare Semir Gerkhan und Ben Jäger nennt, am Hotel, eine Verfolgungsjagd des mutmaßlichen Täters und eine Kuss-Szene von Rote-Funken-Darsteller Niels-Bruno Schmidt und "Kathrinchen"-Darstellerin der "Kammerkätzchen und Kammerdiener" Ellenie Solvo Gorzález. Und nicht zuletzt erleichterte es der strahlende Himmel den teilweise dünn gekleideten Kostümierten die zeitintensiven Außenaufnahmen zu genießen.


Nach der wohl verdienten Mittagspause ging es dann weiter im Festsaal des Martim Hotels, nun wurde eine Sitzung nachgestellt. Der Elferrat der Roten Funken mit Schauspiel-Präsident Michael Brandner an d'r Spitz samt Knubbel, Regiments-Spielmannszug und Tanzpaar zieht unter Jubel der Sitzungs-Komparsen ein. Seinen Text hatte Michael Brandner gelernt, aber der Ausruf des legendären "Kölle Alaaf" wollte nicht so recht glücken. Doch Komparse Hans- Günther Hunold stand ihm bei und gab ihm spontan ein wenig Nachhilfe. Auch das Summen von "Ich bin ene Kölsche Jung" zum Gedenken an den ermordeten Literaten brachte der "einzig wahre" Präsident der Roten Funken durch eine kurze Probe zum Erfolg. Jetzt sollte es turbulent auf der Bühne werden. Die Tanzgruppe "Kammerkätzchen und Kammerdiener", die Drehbuchautor Lorenz Stassen aufgrund ihres bekannten Namens und der zu den Roten Funken passenden rot-weißen Kostümen ausgesucht hatte, präsentiert ihren extra für die Dreharbeiten neu chereographierten 1,5-Minuten-Tanz mit Pyramide zum Höhner-Hit "Viva Colonia". Plötzlich rennt der gejagte mutmaßliche Mörder des Literaten der Roten Funken über die Bühne und rempelt dabei die Tänzer an. Diese verlieren das Gleichgewicht und fallen auf den vorher mit Matten präparierten Boden. Die Helden, die die Fährte bereits erfolgreich aufgenommen haben, laufen ebenfalls bewaffnet durch das karnevalistische Bühnenbild. Ein herrlicher Anblick! Das dachten sich auch die Kammerkätzchen und posierten, kurz nach dem die Szene im Kasten war, mit den Schauspielern Tom Beck und Erdogan Atalay für ein Foto. Angesteckt von den Hebefiguren des Rote-Funken-Tanzpaares Martina Pourrier und Pascal Solscheid sowie der Tanzgruppe schnappte sich Tom Beck spontan ein Kammerkätzchen und setzte sie auf seine Schulter - eine willkommene und mit Sicherheit angenehme Abwechslung für beide Seiten nach einem langen Drehtag. "Das 'action concept'- Team hat uns eine kleine Führung durch die Studios gegeben. Dann haben wir den Tanz geprobt und zusätzlich ein zweistündiges Einzeltraining inklusive Stunt mit Schauspielerin Ellenie Solvo Gorzález gemacht. Sie ist das bindende Glied in der Geschichte", erklärte Frank Joisten, Geschäftsführer der Alte Kölner Karnevalsgesellschaft "Schnüsse Tring" 1901 e.V., kurz vor dem Dreh. Er selbst fungierte an diesem Tag, wie viele andere aus der KG, als Komparse. "Für uns ist es eine Ehre bei den Dreharbeiten für 'Cobra 11' und den Roten Funken mitwirken zu dürfen. Das ist eine tolle Werbung, vielleicht bekommt der ein oder andere Zuschauer Lust bei uns mitzutanzen.", betont er weiter. Funken-Präsident Hans-Günther Hunold taufte die Tanzgruppe noch in "Cobra-Kätzchen" um und gab ein letztes Statement: "Dann hoffen wir mal, dass unser Kölner Karneval im TV authentisch rüber kommt!". Nach getaner Arbeit machten sich die Filmstars der rut-wieße Funke auf den Weg zur echten Karnevalssitzung. Alaaf!

Damit war es aber immer noch nicht getan. Die allerletzten Szenen fing das Filmteam am

7. März beim Kölner Rosenmontagszug bei herrlichstem Sonnenschein ein. Abschließend und als Dankeschön für die tollen Erlebnisse der letzten Tage durften die beiden Hauptdarsteller den Umzug auf einem der Prunkwagen der Roten Funken miterleben. Während Erdogan Atalay sichtlich begeistert Kamelle un Strüssjer ins jecke Volk am Straßenrand warf, machte Tom Beck jedoch selbst uniformiert den Eindruck, als seien die Ermittlungen noch nicht abge- schlossen. Das Handy am Ohr mag zu dieser Zeit an der kurz bevorstehenden Veröffentlichung seiner ersten Single "Sexy" gelegen haben. Da in dieser Angelegenheit weder Nachforschun- gen noch eine endgültige Beweislage angestrebt wurden, bleibt dies allerdings ein Vermutung.

Gesendet wird die jecke Folge voraussichtlich am 10. November 2011 bei RTL.


(Fotos: (c) Annette Quast)


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"Alarm für Cobra 11": Literat der Roten Funken in Gefahr.


Ein erfreutes Raunen ging durch die Reihen der anwesenden Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V., als „Cobra 11“- Hauptkommissar Ben Jäger alias Tom Beck im rot-weiß geringelten Shirt die Ülepooz betrat. Der erste Kontakt zwischen den Schauspielern Tom Beck und Erdogan Atalay sowie den Roten Funken während der "Echt Kölsch Sitzung" am 29. Januar 2011 hinterließ offensichtlich seine Spuren. Dort hatten sich die beiden Kommissare inkognito, in diesem Fall bis zur Unkenntlichkeit kostümiert, einen ersten Eindruck über die Machenschaften der Kölner Traditionsgesellschaft verschafft. Schließlich sollte man vorher wissen, auf was man sich einlässt.


Zur Aufklärung: Als Marcel Greive, Produktionsleiter von „action concept“, über die Umsetzung einer „Alarm für Cobra 11“-Folge im Kölner Karneval nachdachte, sah er einen Vorort-Karne-valsverein vor seinem geistigen Auge. Doch dank Paolo Secci treten nun die Kölsche Funke rut-wieß als Akteure an. „Unser Roter Funk hat Kontakt ins Allerheiligste der Produktionsfirma. Das Drehbuch zur geplanten Folge habe ich in Shanghai nachts auf's Zimmer bekommen.“, erzählt Heinz-Günther Hunold, Präsident und Kommandant der Gesellschaft, während der extra einberufenen Pressekonferenz zu den bevorstehenden Dreharbeiten für RTL. Begeistert gab er seine Zustimmung, denn "schließlich ist dies eine Chance, den Kölner Karneval weit über unsere Stadtgrenzen bekannt machen". Wie wahr, denn mittlerweile wird die Action-Serie in 42 Länder ausgetrahlt. Die Roten Funken stehen in den Startlöchern und werden dafür sogar extra eine Karnevalssitzung nachstellen.


"Ich wohne am Altermarkt, da bekomme ich mit, was an Karneval so abgeht.", berichtet Tom Beck. Und auch Erdogan Atalay ist die Vorfreude auf die gemeinsamen Dreharbeiten absolut anzusehen: "Danke für Euren Einsatz, das ist etwas ganz anderes als mit 'normalen' Statisten zu drehen." Dies nahm Heinz-Günter Hunold wiederum zum Anlass, die beiden in die Funken-familie aufzunehmen. So stattete er die Schauspieler mit den Worten „Man wird bei uns ver- funkt.“ mit Krätzchen aus. Auf die Frage hin, ob die Kommissare nun Ehrenfunken seien, gab der Präsident und Kommandant zu bedenken: „Noch nicht, wir haben aber eine Überraschung für die beiden parat.“ Doch vorerst lud er sie zum Besuch der Roten Funken bei der "Lachen- den Kölnarena" ein, damit sie auch einmal eine Veranstaltung mit 10.000 Kostümierten mit- erleben können. 


Beim anschließendem Fotoshooting mit Heinz-Günther Hunold sowie dem Tanzpaar Martina Pourrier und Pascal Solscheid stellten die Schauspieler erste Funkenqualitäten unter Beweis. Das Wibbeln klappt schon ganz gut! Wer weiß, was noch so alles auf die beiden zukommt?!



(Fotos: (c) Annette Quast)


Nun zur jecken Folge, die im Rahmen der 19. Staffel im Herbst ausgestrahlt wird:

 

Auf offener Straße wird der Literat der Roten Funken, ein Double versteht sich, kaltblütig über- fahren. Die Spurensuche wird zu einer Verfolgungsjagd quer durch den Kölner Karnevals. Je mehr die Autobahnpolizisten Ben Jäger und Semir Gerkan in Erfahrung bringen, desto klarer wird, hinter dem Mord steckt ein dunkles Geheimnis. „Und nach 45 Minuten ham wer'n!“, so Erdogan Atalay mit einem verschmitztem Lächeln. Mehr wird vorerst nicht verraten.